{"id":49,"date":"2021-04-29T14:47:15","date_gmt":"2021-04-29T13:47:15","guid":{"rendered":"https:\/\/wp.markushilker.de\/?p=49"},"modified":"2021-04-29T14:47:15","modified_gmt":"2021-04-29T13:47:15","slug":"warum-laufe-ich-eigentlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.markushilker.de\/?p=49","title":{"rendered":"Warum laufe ich eigentlich?"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lauf, Forest lauf!<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie findet man Hobbys? Oft l\u00e4sst sich ja gar nicht so genau sagen aus welchem Grund man irgendetwas besonders gerne macht. Der Weg dahin basiert letztlich auf einer Verkettung von Umst\u00e4nden, auf die man selbst nur geringen Einfluss hat. Der Weg kann sehr lang sein, was in diesem Fall ausnahmsweise mal zum Ausdauersport passt. F\u00fcr meinen Teil kann ich sagen, dass ich in meiner Jugend bereits die ersten Kontakte zum Laufsport hatte, auch wenn es mehr oder weniger unter Zwang in der Schule stattgefunden hat. Obwohl ich schnell laufen konnte, war das doch erzwungen und meine Lust daran hielt sich in Grenzen. Mit dem Ende der Schullaufbahn hat sich dann auch das vorl\u00e4ufige Ende meiner Laufkarriere eingestellt, so dass ich in den folgenden 25 Jahren alles M\u00f6gliche gemacht habe, aber keinen Sport!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1001\" height=\"1500\" src=\"https:\/\/wp.markushilker.de\/wp-content\/uploads\/ascher.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rauchen und laufen hat was von &#8222;Dampflok&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Leben war bestimmt durch Rock\u2019n\u2019Roll, Partys und &#8222;Exzesse&#8220; jeglicher Art. Alles in Allem bestand meine Freizeitgestaltung \u00fcberwiegend aus Dingen, die man landl\u00e4ufig als ungesund bezeichnen k\u00f6nnte. Den unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr beliebten Themen Gesundheit, Ern\u00e4hrung und Bewegung habe auch ich keine ernstzunehmende Aufmerksamkeit geschenkt. Eher im Gegenteil. Man h\u00e4lt sich als junger Mensch ja f\u00fcr Unzerst\u00f6rbar und s\u00e4mtliche mahnenden Worte der Erwachsenen tut man doch nur mit einer lapidaren Handbewegung ab, als gelten sie f\u00fcr alle anderen, nur nicht f\u00fcr einen selbst. Wer Spa\u00df am Leben haben will, wird fr\u00fcher oder sp\u00e4ter seinen Tribut daf\u00fcr zollen, werden die \u00c4lteren von uns inzwischen vermutlich best\u00e4tigen k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbermut kann Ziele setzen!<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei mir geht es tats\u00e4chlich noch einigerma\u00dfen und habe ich habe nicht mit dem Laufen begonnen, weil ich dringend etwas f\u00fcr meine Gesundheit tun wollte, oder weil ich an \u00dcbergewicht litt. Auch die ungef\u00e4hr 200.000 Zigaretten, dich bis dato geraucht hatte, waren kein Grund daf\u00fcr, dass der Sport in meinem Leben einen gr\u00f6\u00dferen Stellenwert einnehmen konnte. Eine berufliche Neuorientierung, von der Baustelle ins B\u00fcro war der Impuls f\u00fcr eine erste Wendung hin zum Sport. So verbrennt man, auf einem Stuhl sitzend doch deutlich weniger Kalorien, als wenn man Tag f\u00fcr Tag, zentnerweise Material leitern hoch schleppt. Nicht, dass ich in irgendeiner Weise an \u00dcbergewicht gelitten h\u00e4tte, nein, das war es nicht. Dennoch machte sich mehr und mehr ein kleines B\u00e4uchlein bemerkbar, was meinem inneren Schweinehund lautstark mitzuteilen schien, dass es noch nicht zu sp\u00e4t ist. Von da an ging ich regelm\u00e4\u00dfig ein bis zwei Mal die Woche eine kleine Runde laufen, auch wenn die obligatorische Zigarette danach, noch mit von der Partie war. Eine App f\u00fcr das Smartphone war schnell gefunden, die Schuhe hat der Laufladen mir verkauft, bei dem ich bis heute Kunde bin. Mit Anfang 40 ist mir dann gewisserma\u00dfen mein Hochmut zum Verh\u00e4ngnis geworden, wurde doch beim neuen Arbeitgeber der \u201cHermannslauf\u201d in der Mitarbeiterschaft angepriesen, von dem wohl jeder Ostwestfale schon einmal geh\u00f6rt hat. Nat\u00fcrlich war ich dabei! Zack &#8211; angemeldet. Als einer von 2 Teilnehmern aus dem Kollegenkreis. Herje &#8211; was habe ich mir dabei nur gedacht? Rien ne va plus! Jetzt musste ich mir tats\u00e4chlich, erstmals Gedanken um ernsthaftes Training machen, denn mehr als drei\u00dfig Kilometer, cross, bergauf-, bergab, durch den Teutoburger Wald zu rennen ist ohne Vorbereitung nicht wirklich drin. Und so rannte ich los. Auf ins Verderben!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/wp.markushilker.de\/wp-content\/uploads\/IMG-20171227-WA0001.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-52\" width=\"609\" height=\"968\"\/><figcaption>M\u00fcll immer fein bei den Zuschauern abgeben!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gut geplant ist halb gewonnen!<\/h2>\n\n\n\n<p>Nein, Spa\u00df beiseite. Tats\u00e4chlich habe ich erstmal angefangen mich zu informieren. Das Internet durchsucht, versucht mir ein Bild zu machen, wie man denn f\u00fcr so ein Unterfangen trainieren muss. Das Ganze endete schnell in einer gro\u00dfen Verwirrung, denn je mehr ich \u00fcber das Laufen lernte, umso mehr neue Fragen taten sich auf. Da der Hermannslauf, vom Kraftaufwand her, oft mit einem Marathon verglichen wird, haben sich meine Recherchen auch \u00fcberwiegend in dieser Richtung bewegt. Nach und nach habe ich S\u00e4mtliche Seiten die sich mit Laufen besch\u00e4ftigen durchforstet und vermutlich alle der zahlreichen Erfahrungsberichte \u00fcber den mir bevorstehenden Lauf gelsen. Im Ergebnis konnte ich zumindest sagen, das die ungef\u00e4hr sechseinhalb Monate die zur Vorbereitung blieben, vermutlich ausreichen w\u00fcrden. Vom Laufen hatte ich aber immernoch keine Ahnung. Nie im Leben mehr als zehn Kilometer am St\u00fcck gerannt, hatte ich keinen blassen Schimmer wie ich das anstellen sollte. Naja &#8211; Informiert hatte ich mich und so stellte ich mich der Qual der Wahl und suchte mir einen der Zahlreichen Marathon Trainingspl\u00e4ne aus dem Internet herunter. Zahlreiche Angaben zur k\u00f6rperlichen Verfassung, Zeiten von Trainings\u00e4ufen und dergleichen musste man in ein Formular eingeben. Da ich das Meiste nicht wirklich wusste, behalf ich mir mit Sch\u00e4tzungen, die r\u00fcckblickend nicht Mal in der N\u00e4he dessen waren, was realistisch gewesen w\u00e4re. Darunter unter anderem der omin\u00f6se \u201cMax HF\u201d, aber dazu sp\u00e4ter mehr. Nur noch einen Klick entfernt, war ich von meinem pers\u00f6nlichen Trainingsplan. YES! Schuhe standen im Regal, ne Jogginghose hatte ich auch, also ging es ans Eingemachte. Bis zu 55km pro Woche wurden veranschlagt. Lockerer Dauerlauf, Intervalltraining und viele andere Dinge von denen ich nie zuvor geh\u00f6rt hatte. Aber den wichtigsten Punkt hatte ich erf\u00fcllt: Motivation! Wenn man die Motivation des ersten Tages nur beibehalten k\u00f6nnte!<\/p>\n\n\n\n<p>Wie dem auch sei. Ich lief los.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lauf, Forest lauf! Wie findet man Hobbys? Oft l\u00e4sst sich ja gar nicht so genau sagen aus welchem Grund man irgendetwas besonders gerne macht. 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